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2011 

SURTECO GEHT GESTÄRKT AUS DER WIRTSCHAFTS- UND FINANZKRISE HERVOR

17.06.2011

Der Oberflächenspezialist profitiert bestens vorbereitet vom wirtschaftlichen Aufschwung und steigert Umsatz deutlich

Für 2011 erwartet der Konzern leichtes Wachstum


München, 17. Juni 2011 – Die SURTECO SE konnte nach den rezessionsbedingt schwierigen Jahren 2008 und 2009 im zurückliegenden Jahr 2010 wieder an die guten Erfolge früherer Jahre anknüpfen, wie Friedhelm Päfgen, Vorsitzender des Vorstands der SURTECO SE, bei der diesjährigen Hauptversammlung des Konzerns in München berichtete. Dem Spezialisten für Oberflächentechnologien, der zu den maßgeblichen Zulieferanten der Bau- und Möbelindustrie zählt, ist es gelungen, die wirtschaftliche Dynamik speziell im zweiten Halbjahr 2010 zu nutzen und sein Geschäft wieder deutlich auszubauen.

Insgesamt konnte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 % auf Mio. € 388,8 steigern, wobei unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Regionen festzustellen sind. Mit einem Umsatz von Mio. € 127,3 stieg das Inlandsgeschäft um knapp fünf Prozent. Das Europageschäft legte um 17 % auf Mio. € 169,2 zu. Erfreulich auch die Entwicklung in Amerika mit einem Wachstum von 16 % auf Mio. € 47,0. Ausgesprochen dynamisch zeigte sich erneut der Asien- und Pazifikraum, wo die Erwartungen mit einem Umsatzplus von 31 % sogar übertroffen wurden.

Als Folge dieser Umsatzsteigerungen konnte auch das EBITDA um 15 % auf Mio. € 62,5 verbessert werden. Das Finanzergebnis lag 2010 bei minus Mio. € 9,6 nach minus Mio. € 16,9 in 2009. Das Ergebnis vor Steuern erreichte ein Plus von 82 % und beträgt Mio. € 32,0. Sehr erfreulich verbesserte sich der Konzerngewinn von Mio. € 9,2 im Vorjahr auf Mio. € 21,7, was einer Zunahme von 135 % entspricht.

Die Nettofinanzschulden im Konzern blieben mit Mio. € 123,2 nahezu unverändert. Der Verschuldungsgrad verbesserte sich weiter von 64 % auf 58 %. Die Bilanz mit einer um 4,5 Prozentpunkte auf 44,3 % gestiegenen Eigenkapitalquote, in Kombination mit der Gewinn- und Verlustrechnung, belegt eindrucksvoll, dass SURTECO gestärkt aus der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise der Nachkriegszeit hervorgeht.

Vom gestiegenen Konzerngewinn sollen auch die Aktionäre der SURTECO profitieren. Die Hauptversammlung stimmte dem Vorschlag zu, die Dividende im Vergleich zum Vorjahr von 40 auf 90 Cent pro Aktie zu erhöhen. Aber auch der Kurs zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Mit einer Steigerung von 32 % schnitt die SURTECO Aktie 2010 deutlich besser ab als die deutschen und europäischen Aktienmärkte.

„Bei aller Konzentration auf die Bewältigung der Krise haben wir auch die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens gezielt vorangetrieben“, führte der Vorstandsvorsitzende weiter aus. So wurde im Mai 2010 eine Vertriebsgesellschaft in Spanien gegründet, über die alle Produkte der SURTECO vertrieben werden. Aus dem Erwerb des Veredelungsgeschäfts der 'impress decor GmbH' im Juni 2010 erwartet die SURTECO jährlich zusätzliche Umsatzerlöse in Höhe von etwa Mio. € 15. Im Oktober wurde das Projekt „SHAPE 2012“ initiiert, das die nachhaltige Steigerung der Ertragskraft der strategischen Geschäftseinheit Kunststoff zum Ziel hat. Schließlich wurden im November 2010 die Produktionsanlagen von Coastal Paper, einem nordamerikanischen Folienhersteller übernommen und in eine speziell zu diesem Zweck gegründete Gesellschaft eingebracht.

Die positive Entwicklung hat sich im angelaufenen Geschäftsjahr fortgesetzt. Im ersten Quartal dieses Jahres wuchs der Umsatz um 20 % auf Mio. € 108,0. Erneut war der Asien-/Pazifikraum mit einem Plus von 30 % führend im Vergleich der Regionen. Das Inlandsgeschäft stieg um 16 % auf Mio. € 36,5 deutlich stärker als im Vorjahr. Trotz dieses erfreulichen Geschäftsverlaufs geht Päfgen aber davon aus, dass sich das Erdbeben in Japan und die angespannte politische Lage in Nordafrika im weiteren Jahresverlauf dämpfend auf die Unternehmenszahlen auswirken können. Für das Gesamtjahr 2011 wird daher ein leichtes Umsatzwachstum - bereinigt um Wechselkursveränderungen - erwartet unter der Voraussetzung, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern und größere Verwerfungen auf den Rohstoff- und Devisenmärkten ausbleiben.