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SURTECO STEIGERT KONZERNUMSATZ IN ZUNEHMEND SCHWIERIGEM MARKTUMFELD

11.11.2011

Binnenmarkt sorgt für Wachstum im dritten Quartal


Buttenwiesen-Pfaffenhofen, 11. November 2011. – Die SURTECO SE erreichte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Konzernumsatz von Mio. € 312,9, was einer Steigerung um 7 % entspricht. Davon wurden Mio. € 102,6 in Deutschland erzielt (+6 %), der Auslandsumsatz belief sich auf Mio. € 210,3 (+8 %).
Das Unternehmen konnte trotz spürbarer Unsicherheiten in den Märkten den Umsatz im dritten Jahresviertel 2011 im Vergleich zum dritten Quartal 2010 nochmals leicht anheben. Für den Umsatzzuwachs auf Mio. € 101,3 verzeichnete SURTECO bei konstanten Auslandsgeschäften eine Steigerung des Inlandumsatzes um 3 %.

Die strategische Geschäftseinheit (SGE) Kunststoff steigerte den Umsatz im dritten Quartal leicht und erreichte mit Mio. € 60,1 annähernd den Wert des erfolgreichen ersten Quartals. Von Januar bis September konnte eine Umsatzsteigerung von 5 % auf Mio. € 180,0 erzielt werden. Davon entfielen auf das Inland Mio. € 56,1 (+2 %) und auf das Ausland Mio. € 123,9 (+6 %). Die größte Dynamik entwickelte das Geschäft mit Rollladensystem mit einer Umsatzsteigerung von 27 %. Das umsatzstarke Kantengeschäft nahm um 2 % bzw. Mio. € 2,4 zu.

Das dritte Quartal der SGE Papier war von Kaufzurückhaltung gekennzeichnet, vor allem bei Kunden im europäischen Ausland. Dagegen entwickelte sich der Binnenmarkt mit einem Plus von 5 % erfreulich. Einen außergewöhnlichen Zuwachs zeigte das Asiengeschäft mit einer Expansion von 50 %. Der Quartalsumsatz wies eine leichte Steigerung um 1 % auf Mio. € 41,2 aus.
Kumuliert auf die ersten neun Monate 2011 konnte die SGE Papier mit +11 % einen Umsatz von Mio. € 132,9 erwirtschaften. Die größten Zuwächse entfielen in diesem Bereich auf Deutschland (+11 %), Australien (+12 %) und Asien (+45 %).

Trotz einer Abkühlung des weltweiten Wachstums bewegen sich die Kosten für Rohmaterial weiterhin auf höchstem Niveau. Als Folge erhöhte sich die Materialkostenquote des Konzerns nach den ersten drei Quartalen um 2,1 Prozentpunkte auf den historischen Höchststand von 46,1 %. Der Materialaufwand stieg auf Mio. € 145,4 (Vorjahr: Mio. € 132,2).

Aufgrund der hohen Rohstoffkosten, die noch nicht in voller Höhe an die Kunden weiter gegeben werden konnten, sowie Sonderaufwendungen von Mio. € 2 aus der Vorbereitung einer zwischenzeitlich abgebrochenen Akquisition sank das operative Ergebnis (EBITDA) im dritten Quartal um 22 % auf Mio. € 13,3 (Vorjahr: Mio. € 16,9). Dies wirkte sich auch auf das Ergebnis vor Steuern (EBT) aus, das Mio. € 6,0 betrug (Vorjahr: Mio. € 8,3).
In den ersten drei Quartalen 2011 erwirtschaftete SURTECO ein EBITDA von Mio. € 45,0 nach Mio. € 48,9 im Vorjahr. Die EBITDA-Marge sank um 2,4 Prozentpunkte auf 14,4 %. Das EBIT reduzierte sich in etwa im gleichen Maße von Mio. € 33,2 auf Mio. € 28,9, da die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr nahezu identisch blieben. Das Ergebnis vor Steuern wurde von Wertberichtigungen auf das von SURTECO gehaltene Aktienpaket an der Pfleiderer AG, Neumarkt, in Höhe von Mio. € 3,2 beeinflusst, die im ersten Halbjahr wirksam wurden. Das führte zum 30.9.2011 zu einem EBT in Höhe von Mio. € 18,5 (Vorjahr: Mio. € 26,4). Der Konzerngewinn betrug in den ersten neun Monaten dieses Jahres Mio. € 12,0 gegenüber Mio. € 19,4 im Vorjahr. Damit errechnet sich ein Ergebnis pro Aktie von € 1,09 gegenüber € 1,75 im Vorjahr.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2011 geht SURTECO von einer weiteren Abschwächung des Wachstums in der Möbelbranche bis mindestens zum Jahresende aus. Die anhaltende Staatsschuldenkrise in Europa und den USA führt zu einer Verunsicherung bei den Verbrauchern, die sich im Konsumverhalten bei Möbelkauf und im Baubereich auswirken dürfte. SURTECO erwartet einen Umsatz von Mio. € 400.





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